Einzelhaltung von Ratten: Darf man Ratten alleine halten?

Stell dir vor, du wohnst in deinem Traumhaus. Du schläfst im Kingsize-Bett, badest in einer Whirlpool-Wanne, frühstückst exquisite Köstlichkeiten und tobst dich in deinem Fitness-Raum aus. Ab und an kommt eine riesige Kreatur vorbei, die du zwar nicht verstehst, aber die deine einzige Bezugsperson ist. Kein anderer Mensch ist da. Niemand, mit dem du deine Sachen teilen kannst. Niemand, dem du von deinem Tag erzählen kannst. Du bist mutterseelenallein. Wie würde dir das gefallen? In diesem Artikel erfährst Du, wieso eine Einzelhaltung von Ratten grundsätzlich nicht okay ist – und welche schwierigen Entscheidungen am Ende einer Rattenhaltung auf dich zukommen können.

Was Du in diesem Artikel erfährst?

  • Ratten sind hochsoziale Tiere, deren komplexe Kommunikation und Bedürfnisse (mindestens 3 Tiere) ein Mensch niemals ersetzen kann.
  • Ohne Artgenossen entwickeln gesunde Ratten Verhaltensstörungen und Depressionen – dauerhafte Einzelhaltung ist daher tierschutzwidrig.
  • Bleibt am Ende eine Ratte übrig, musst du individuell abwägen: Ist sie fit für eine stressige Vermittlung oder wiegt das Gesundheitsrisiko durch Stress schwerer als die Einsamkeit im Alter?
  • Anders als bei Meerschweinchen sind „Leihratten“ aufgrund des extremen Revierverhaltens und der schwierigen Integrationsprozesse keine artgerechte Lösung.

Es liegt in den Genen – Sozialverhalten von Farbratten

Ratten gehören zu den sozialsten Lebewesen auf der Erde. Das bedeutet, dass ihre angeborene Verhaltensweise zu 100 % auf die Reaktion und Aktion ihrer Artgenossen abzielt. Ihr Bedürfnis nach harmonischem Zusammenleben kann niemals abgewöhnt werden. Dank dieses ausgeprägten Familiensinns ist die Ratte ein perfektes Erfolgskonzept der Evolution. Es bietet Schutz, Nahrung, Fürsorge und vor allem Überleben.

Zu den sozialen Interaktionen gehören:

  • Sexualverhalten: Farbratten werden bereits wenige Wochen nach der Geburt geschlechtsreif (ca. 4. bis 6. Woche). Weibchen sind im Durchschnitt alle 5 Tage empfängnisbereit. Bei einer Tragedauer von etwa 21 Tagen und bis zu 14 Babys wächst das Rudel schnell.
  • Geburts- und Aufzuchtsverhalten: Mütter lecken ihre Jungen sofort trocken und verteidigen sie aggressiv. Bemerkenswert ist die soziale Ader: Sie kümmern sich oft auch um Waisenkinder oder Babys anderer überforderter Mütter im Rudel.
  • Territorialverhalten: Das Wohlergehen des Rudels steht über allem. Das dominante Männchen verteidigt den Lebensraum aggressiv gegen Fremde.
  • Aggressionsverhalten und Rangordnung: Aggression dient meist der Klärung der Rangordnung. Wichtig zu wissen: Farbratten in Einzelhaltung entwickeln häufig Verhaltensstörungen und werden dadurch aggressiv.
  • Körpersprache: Gefühle wie Freude, Neugier oder Angst werden durch Putzen, Springen, Fellsträuben oder Schwanzzittern kommuniziert – Signale, die nur Artgenossen wirklich verstehen.
  • Lautsprache: Viele Kommunikationslaute liegen im Ultraschallbereich und sind für uns Menschen unhörbar. Isolierte Tiere versuchen oft verzweifelt, so zu kommunizieren, haben die Feinheiten der „Rattensprache“ aber mangels Interaktion oft nicht richtig erlernen können.

Warum der Mensch keinen Artgenossen ersetzt

Vielleicht denkst du: „Aber ich beschäftige mich doch stundenlang mit meinem Tier!“ Das ist löblich, aber aus biologischer Sicht leider nicht ausreichend. Ein Mensch kann niemals ein Rudelmitglied ersetzen. Das zeigt sich oft erst, wenn man den Vergleich hat.

Ein Beispiel aus der Praxis: Rémy, eine junge Ratte, verlor durch eine Krankheit seine vier Rudelmitglieder und musste isoliert in Quarantäne. Obwohl seine Menschen alles für ihn taten und zur Bezugsperson wurden, war er unglücklich. Erst als er wieder in ein Rudel integriert wurde, blühte er auf. Das Glück einer Ratte, die wieder unter ihresgleichen ist, ist unverkennbar.

Auch Erfahrungen aus der Vergangenheit lehren uns: Vor Jahrzehnten, als das Wissen um artgerechte Haltung noch geringer war, wurden Ratten oft wie Goldhamster (die Einzelgänger sind) gehalten. Eine Ratte wie „Socke“, die vor 38 Jahren alleine lebte und überallhin mitgenommen wurde, führte aus heutiger Sicht ein Leben in „Einzelhaft“. Der Mensch kann nicht 24 Stunden am Tag für Fellpflege, Raufen und Kuscheln im Rattennest zur Verfügung stehen.

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Das Dilemma der letzten Ratte: Wenn du die Haltung beenden möchtest

Eine der schwierigsten Fragen für Rattenhalter ist der Zeitpunkt, an dem man aufhören möchte. Was passiert, wenn die Tiere nach und nach über die Regenbogenbrücke gehen (also versterben) und eine einzelne Ratte übrig bleibt? Hier prallen Idealismus und Realität oft schmerzhaft aufeinander.

Rechtzeitige Planung ist der Schlüssel

Idealerweise merkst du schon, dass du aufhören möchtest, wenn deine Tiere etwa 1,5 Jahre alt sind. Dann beginnen oft die altersbedingten Krankheiten. Wenn du erst nach einer Lösung suchst, wenn nur noch ein Tier übrig ist, ist es oft zu spät.

Die Option der Abgabe

Grundsätzlich gilt: Ein junges, fittes Tier alleine sitzen zu lassen, ist egoistisch und nicht artgerecht. In diesem Fall muss das letzte Tier in ein neues Rudel vermittelt werden, auch wenn dir das Herz blutet.

Warum „Leihratten“ keine Lösung sind

Bei Meerschweinchen gibt es oft das Konzept von „Leihschweinchen“ – Tiere, die man aufnimmt, bis das eigene verstorben ist, und dann zurückgibt. Bei Ratten funktioniert das nicht. Ratten sind extrem territorial und hassen fremde Tiere in ihrem Revier. Eine Vergesellschaftung (Integration) ist bei Ratten ein langwieriger, stressiger Prozess und nicht so einfach wie bei anderen Nagern.

Abwägungssache: Stress vs. Einsamkeit

Es gibt keine pauschale Antwort. Eine Integration (kurz „Inti“) bedeutet enormen Stress.

  • Das Risiko: Für eine alte, kranke oder trauernde Ratte kann dieser Stress tödlich sein („zu Tode integrieren“).
  • Die Erfahrung: Manche Ratten, die im hohen Alter ihre Partner verlieren, blühen alleine sogar noch einmal kurz auf oder bleiben stabil, während sie bei Integrationsversuchen massiv abbauen.
  • Die Entscheidung: Wenn eine Integration mehr Schaden anrichtet als Nutzen bringt, ist es vertretbar und im Sinne des Tieres, die letzte Ratte in ihrer gewohnten Umgebung mit viel menschlicher Zuwendung sterben zu lassen.

Du musst individuell entscheiden: Ist das Tier fit genug für den Stress eines Umzugs und neuer Rangordnungskämpfe? Oder wiegt das Risiko, das Tier durch den Stress zu verlieren, schwerer als die Einsamkeit der letzten Wochen?

Ratten Einzelhaltung - Infografik - Farbratten.com

Einzelhaltung von Ratten: Fazit

Ratten sind hochsoziale Rudeltiere, und eine dauerhafte Einzelhaltung gesunder Tiere ist Tierquälerei. Ein Rudel sollte immer aus mindestens 3, besser 4 Tieren bestehen. Dennoch ist Tierschutz nicht immer schwarz-weiß. Gerade wenn es um das Beenden der Haltung und das letzte verbleibende Tier geht, musst du genau hinschauen: Handele immer im Sinne des individuellen Tieres, nicht nach deinem eigenen Ego. Manchmal bedeutet Liebe loslassen und vermitteln, manchmal bedeutet sie aber auch, einem Greis den Stress eines Umzugs zu ersparen und ihm einen friedlichen Lebensabend zu bereiten.

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11 Gedanken zu „Einzelhaltung von Ratten: Darf man Ratten alleine halten?“

  1. Hallihallo,
    Ich bin seit einigen Tagen auch Rattenmama und bin so froh, eure Seite schon vorher gefunden zu haben! So viele Infos, Tipps und Hilfestellung ☺ Das hat mir bei meiner Entscheidung geholfen und schließt viele meiner Wissenslücken und Ideen. Vielen lieben Dank dafür, ihr leistet großartige Arbeit! Grüße, Tanja

    Antworten
  2. Guten Tag. Ich bin eine Tierquälerin, also.
    Die junge Ratte war allein im Shop. Ich habe sie vor 1 Jahr mit nach Hause genommen und verbringe mit ihr mein Leben. Wir sind beide Singles gewesen und jetzt eben nicht mehr.
    Wir haben eine Beziehung. Ob ich sie oder sie mich versteht? Natürlich.
    Kein Scherz – ich hatte noch nie eine so innige Lebensgemeinschaft und vielleicht ist der Grund in der Zeit zu erkennen. Ich bin in Pension und fast immer zu Hause. Was uns verbindet ist, dass wir herzlich und aufmerksam sind. Alles ist rituell. Wir machen uns gegenseitig glücklich und es ist gut. Ich fordere niemanden auf, das nachzumachen, aber ich diskutiere die artgerechte Haltung von Menschen und Tieren gerne.
    Wenn die Ratte sich mit mir wohlfühlt und sich dementsprechend äußern kann, dann ist das genial. Dazu muss sie sich nicht vermehren, nur Naschzeug fressen und Ratten – Sprache lernen. Sie kann Körpersprache, versteht mich und liebt Besucher. Unterhaltung ist gepaart mit einfühlsam sein, recht geben und Bedürfnisse befriedigen. Mich freut, dass diese meine Ratte mich fordert und austrickst…… Rattenrechte, Menschenrechte…… So verschieden sind wir gar nicht.

    Antworten
      • Guten Morgen.
        Kleine Wohnung, meine Ratte hat sehr viel Platz und der Käfig ist den ganzen Tag offen. Als ich den Artikel gelesen habe, waren wir schon ein eingespieltes Team und mit neuen Ratten wäre es kompliziert geworden. LG

        Antworten
  3. Beim Spazierengehen (tagsüber) lief uns ein sehr kleines Nagetier vor die Füße, das Schutz suchte. Wir wollten weitergehen, aber genau in dem Moment sprang eine Katze darauf zu. Wir gingen dazwischen und nahmen das Tier in einem kleinen Blumentopf, der am Wegrand lag, mit nach Hause. Zunächst dachten wir, es wäre eine Maus, aber er (ein Männchen) war so unbeholfen, dass es sich nur um eine junge Wanderratte handeln konnte – zwischen 2 – 3 Wochen alt. Der Plan war ihn zu pflegen, bis er groß genug ist, um ihn wieder freizulassen. So ist ein Monat vergangen, aber in der Zeit wurde das Tier völlig handzahm (eigentlich von Anfang an, einen Biss gab es nie, aber viel Spielverhalten). Nun ist er groß und gut genährt, zugleich auch sehr ruhig und vorsichtig, bricht auch nie aus seinem Gehege aus, obwohl es ständig offen steht – auch nachts. Hält man ihm die Hand hin, springt er von selbst drauf, aber von der Hand bewegt er sich nie runter, wenn er die Oberfläche nicht kennt (wie gesagt, sehr vorsichtig). Er wird sehr gerne gestreichelt. Wir hatten dann langsam Zweifel, ob es überhaupt noch eine gute Idee ist, ihn wieder freizulassen. Also gingen wir zum Tierarzt, der von dem Tier begeistert war. Auch gegenüber dem Arzt und seiner Assistentin war er völlig handzahm. Das Tier war völlig gesund, hat nun aber trotzdem Antibiotika bekommen, weil es ja aus der Wildnis ist und Krankheiten übertragen könnte. Der Arzt meinte, dass man ihn nicht wieder freilassen kann, weil er jetzt seine Angst vor Menschen verloren hat und das seinen sicheren Tod bedeuten würde. Zugleich meinte er aber auch, dass man eine zweite Farbratte dazu kaufen soll, damit er nicht allein ist – am besten eine jüngere. Daraufhin haben wir selbst einen großen Käfig gebaut (passend für 2 Ratten). Unsere Überlegung war, dass es nur eine weitere Ratte sein soll, weil zwei auf ihn zusammen los gehen könnten, weil er als Wildratte doch anders ist als die domestizierten Farbratten. Seit ein paar Tagen ist die zweite Ratte nun auch bei uns (ein weiteres Männchen – eindeutig) – ungefähr 3 Wochen jünger als die Wilde. Wir vergesellschaften die beiden nun langsam. Beim ersten Kontakt hat mich die Farbratte einmal leicht gebissen und hatte Angst, aber als sie die Wanderratte gesehen hat, hat sich ihr Verhalten schlagartig geändert. Sie war auf einmal auch völlig handzahm. Sie ist nur völlig anders als die Wanderratte. Sie ist richtig draufgängerisch, macht riesige Sprünge, ist überhaupt nicht vorsichtig und will ständig aus ihrem Übergangsgehäge ausbrechen. Sie bleibt überhaupt fast nie ruhig. Auch im Kontakt mit der Wanderratte ist sie so. Sie ist ja noch kleiner und hüpft ihn ständig an und will sich auf den Rücken festkrallen. Die Wanderratte sucht eher die Flucht, geht aber auch schon Mal dazu über die Farbratte zu maßregeln. Sie drückt die Farbratte auf den Boden und die legt sich auf den Bauch und fiepst laut. Bisse und Blut gab es aber keine bzw. keins. Das Problem scheint nur zu sein, dass die Farbratte nicht aufhört und es ständig diese Rangkämpfe gibt. Die Farbratte ist weit aggressiver als die Wanderratte und ich mache mir Sorgen, wie das in Zukunft gut gehen soll. Einerseits sieht das ganze nach einem spielerischen Verhalten aus, aber ich kann das schwer einschätzen. Die Wanderratte ist sehr ruhig und sanft und die Farbratte ist richtig aufgezogen und wirkt schon fast Verhaltensstörung im Vergleich zur Wanderratte. Sie wirkt auch ständig so, als wollte sie irgendwo hin. Sie ist an keinem einzigen Ort zufrieden und kommt nie zur Ruhe. Wenn ich das Verhalten der beiden vergleiche, dann komme ich irgendwie zum Schluss, dass sich die Wanderratte ausgeglichen und gesund verhält und das vom Menschen gezüchtete Tier unausgeglichen und irgendwie krank. Ich frage mich ernsthaft, was der Mensch mit diesen Züchtungen eigentlich angerichtet hat, nur fällt das vielleicht sonst niemanden auf, weil er nicht den direkten Vergleich zwischen zahmen Zuchttiere und zahmen Wildtier hat. Mir tun natürlich beide Tiere leid und falls jemand Tipps für mich hat, hör ich gerne zu. Ich hätte gerne, dass beide gut zusammen leben und ich nicht irgendwann miterleben muss, dass die Farbratte die Wanderratte tot beißt. Jedenfalls war es genau richtige, kein älteres, sondern ein jüngeres Tier dazuzukaufen. Gegen ein gleichaltriges oder älteres Tier, könnte sich die Wanderratte vielleicht nicht wehren – nicht weil sie schwächer wäre, das denke ich nicht, aber ihr Verhalten ist kaum konfrontativ und das der Farbratte ist sehr offensiv. Eine Wanderratte, die sich in der Natur so verhält, hätte natürlich Null Überlebenschancen, deshalb zum Teil das unterschiedliche Verhalten (Stichwort: natürliche Selektion).

    Antworten
    • Hallo Markus, danke fürs Teilen deiner besonderen Story. Mir war bisher gar nicht bekannt, dass es möglich ist, eine Farbratte und Wanderratte zusammenzuhalten. Normalerweise ist die Empfehlung ja mindestens 3 Ratten zu halten. Aber in deinem Fall bin ich mir gar nicht sicher. Du könntest mal in unserer Facebook-Gruppe fragen, was die anderen Mitglieder darüber denken.

      Grüße, Johannes

      Antworten
  4. Hallo Markus, das ist ja mal eine interessante Story und wie lieb von dir, dass du den „Kleinen“ gerettet und bei dir aufgenommen hast!
    Zu deinem Anliegen: Vergesellschaftung kann schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Schau mal unter folgendem Link: https://farbratten.com/ratten-vergesellschaftung/, da gibt es jede Menge Infos und Tipps rundum das Thema.
    Außerdem: Dass dir das Verhalten der Farbratte im Vergleich etwas befremdlich vorkommt, kann ich mir vorstellen (ist wahrscheinlich dein erster Rattenhaushalt), aber jedes der kleinen Nagetierchen hat seinen eigenen Charakter. Wenn du da ein stürmisches Kerlchen bekommen hast, sorge doch für etwas mehr Beschäftigung und Abwechslung, damit sich der Kleine auspowern kann.
    Halte uns gerne auf dem Laufenden über das ungewöhnliche Paar.
    BG
    Alexis

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  5. Danke für die Hinweise! Ja, ich hatte nie zuvor Ratten. Habe mich aber informiert. Ratten sind ja so intelligent wie Hunde und uns Menschen sehr ähnlich, was die Haltung sehr interessant macht. Wir sind jetzt noch am vergesellschaften. Es geht ziemlich wild zur Sache zwischen den beiden, aber sie schlafen auch zusammen und es fließt kein Blut. Scheinbar ist dieses wilde Geraufe normal. Dennoch trennen wir sie noch, wenn sie unbeaufsichtigt sind. Das Verhalten der Wanderratte hat sich nun etwas an das der Farbratte angepasst. Die Wanderratte ist nun aktiver und hat weniger Angst vor Neuem und zu springen. Die Farbratte versucht das stark ausgeprägte Nestbauverhalten der Wanderratte nachzuahmen und andererseits habe ich die Wanderratte nun das erste Mal ohne Haus schlafen gesehen, was die Farbratte ständig macht, obwohl sie ein Haus hat.

    Antworten
  6. Habe auf eurer Seite gelesen, dass Farbratten gelbe Zähne haben müssen und meine Farbratte hat die auch, aber leider musste ich heute feststellen, dass die Wanderratte ganz weiße Zähne hat. Ist das gefährlich? Sie trinkt sehr viel Katzenmilch…

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