Welches Ratten Einstreu ist wirklich gut?

Anforderungen auf die ihr wirklich achten solltet

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Ratten Eintreu

Farbratten brauchen in ihren Käfigen Einstreu, denn sie möchten buddeln und graben. Sie stellen aber auch bestimmte Anforderungen daran, die zu beachten sind.

Anforderungen an die Ratten Einstreu

Die Einstreu darf nicht gesundheitsschädlich sein. Sie sollte möglichst staubfrei sein und darf keine giftigen Bestandteile enthalten, da auch gerne mal Teile der Einstreu angenagt werden. Selbstverständlich muss sie sauber und schimmelfrei sein. Sie darf nicht scharfkantig sein oder spitze Teile enthalten, die Verletzungen an den weichen Rattenpfötchen verursachen können. Außerdem sollte sie saugfähig und geruchsbindend sein. Und natürlich auch bezahlbar.

Folgende Einstreuarten gibt es:

Leinenstreu und Hanfstreu* kommt aus der Pferdehaltung und ist relativ günstig. Diese Streu hat eine starke Saugkraft, ist staubfrei und geruchsbindend. Die einzelnen Fasern sind sehr weich. Farbratten lieben es, in dieser Einstreu zu buddeln. Hanf- und Strohpellets sind etwas härter und eignen sich vor allem für das Rattenklo.

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Altromin-Faser besteht aus Holzspänen, ähnlich wie Heimtierstreu, ist aber deutlich feiner und weicher, saugt sehr gut und staubt nicht. Der Nachteil: sie ist sehr leicht und die Fasern fliegen beim Buddeln schnell aus dem Käfig und verteilen sich im ganzen Zimmer. Ratten gefällt diese weiche Einstreu in der Regel sehr gut.


Holzpellets* saugen sehr gut Feuchtigkeit auf und sind staubfrei. Außerdem duften sie sehr angenehm nach Tanne oder Buche. Man muss aber auf die Qualität achten, damit keine scharfen oder spitzen Anteile darin sind. Dadurch ist diese Einstreu relativ teuer.

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Maiseinstreu* hat ebenfalls einige Vorzüge, sie saugt gut und ist staubfrei. Aber sie besteht aus kleinen, relativ harten Körnchen. Sie eignet sich vor allem für das Rattenklo.

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Papierwolle* ist extrem saugfähig und ergiebig. Das Material ist nahezu staubfrei und damit auch für empfindliche Rattennasen geeignet.

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Kleintierstreu ist oft problematisch, da es meist sehr staubig ist. Man kann es aber mit anderer Einstreu mischen.

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Küchen-, Toiletten- und Zeitungspapier ist eine Alternative für Ratten mit Atemwegsproblemen. Das Zeitungspapier sollte nur von Tageszeitungen stammen, da die Druckerschwärze heutzutage nicht mehr bleihaltig ist und somit ungiftig. Bitte keine Hochglanzzeitschriften verwenden. Papier hat den Nachteil, dass es nur kurz hält, also oft gewechselt werden muss und kaum Gerüche bindet. Als alleinige Einstreu ist es nicht zu empfehlen, da es ein Buddeln nicht zulässt, aber für Schlafplatz und Nest bietet es sich an.


Heu und Stroh sind keine ideale Einstreu. Viele Farbratten reagieren auf Heu allergisch mit Hautjucken oder auch Heuschnupfen. Stroh ist oft holzig und piekt in die zarten Rattenpfötchen und kann zu Verletzungen führen. Auch besteht die Gefahr, Parasiten zu übertragen, besonders Flöhe oder Milben. Dies kann man verhindern, indem man das Heu und Stroh über mehrere Tage bei -18° C einfriert.


Katzenstreu sollte nicht verwendet werden, und Klumpstreu niemals. Nehmen die Ratten diese Streu auf, verklumpt sie im Magen, was zum Tod der Ratte führt. Anderes Katzenstreu ist oft sehr hart und wird von den Ratten wenig gemocht.

Diskussion zum Thema Ratten Einstreu: Im Forum von forum-haustiere.de



Welches Ratten Einstreu verwendet ihr?

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Über Johannes 47 Artikel
Servus und Hallo! Johannes schreibt zusammen mit anderen Experten über die Haltung von Farbratten als Haustiere. Wenn du Fragen hast oder dein Wissen mit uns teilen möchtest, schreib einen Kommentar oder klicke auf Kontakt.

5 Kommentare

  1. Hallo,

    ich vermisse in der Auswahl die Papierwolle (z. B. Safebed). Gerade für allergische Ratzen eine tolle Alternative. Ratz kann drin rumbuddeln und es auch als Baumaterials für Nester benutzen. Darunter lege ich Zeitungspapier aus, dass man gerne ausgräbt, zerstückelt und ebenfalls zum Bauen verwendet.

    Die Papierwolle ist laut meinem Tierarzt sogar für verletzte Tiere geeignet, z. B. nach Tumorentfernung und für meinen Yoda mit seiner Hinterhandlähmung ist das Material auch super, da kann er gute drüber robben, ohne sich aufzuscheuern oder sich einen kleinen Berg unter den Oberkörper schieben um die Vorderläufe zum Fressen zu benutzen.

    LG

    Katja

    • Hallo,
      wir haben in den letzten 12 Jahren viel ausprpbiert.Angefangen mit Kleintierstreu und Heu (auf Empfehlung einer Verkäuferin,die rückblickend keine Ahnung hatte) über Hanfstreu und Hanfmatte.Bei der Matte sind wir auch geblieben und haben eine Wanne mit Chinchillasand oder Papierstreu zum Buddeln in den Käfig gestellt. Die letzten „Generationen“haben das super angenommen und,wenn es Mädels waren,Nester aus der Matte gebaut. Das jetzige Kleinrudel ist männlich,bauen also kein Nest.Trotzdem rupfen sie fleißig an den Matten rum.Inzwischen hab ich aber den Eidruck,dass sie die Matte als Untergrund nicht mögen.Sie haben sie von allen Liege-und Laufflächen geworfen und in der Bodenwanne umgeklappt,um sich auf den nackten Kunststoff zu legen. Den Sand schaufeln sie dafür aus der Buddelwanne und wälzen sich auf dem Boden darin. Kann man den Chinchillasand(oder Ähnliches,weil sehr teuer) als Einstreu verwenden? Eine Schaufel für Feinstreu haben wir,die Reinigung wär also einfach.

      • Hallo Mako, es könnte auch sein, dass es ihnen mit den Hanfmatten aktuell zu warm ist und sie deswegen sich direkt auf die Flächen legen wollen. Oder haben sie das auch schon zur kalten Jahreszeit gemacht?

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