Rattenbabys: Die Verpaarung von Farbratten (Teil 1)

Die richtigen Rahmenbedingungen für eine sichere Paarung

Ratten Verpaarung
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Romantische Musik und Scheinwerferlicht an! Auch wenn Farbratten für ihre Reproduktionsfreudigkeit bekannt sind, gibt es einiges zu beachten. Denn nicht jeder sollte mit jedem! Im ersten Teil vermitteln wir dir die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verpaarung von Ratten.

Die richtigen Rahmenbedingungen

Als Laie solltest du keine Vermehrung deiner Ratten anstreben. Das ist unverantwortlich und kann deinen Tieren immens schaden. Um Ratten zu verpaaren, müssen gewisse Grundkenntnisse bezüglich Genetik, Ernährung, Geburtshilfe sowie Welpenaufzucht vorhanden sein!

Wenn du das Projekt Rattenbabys in Angriff nehmen möchtest, solltest du für die Verpaarung diese grundlegenden Fragen überprüfen:

  • Eignen sich deine Ratten für eine Paarung?
  • Haben das Böckchen und das Weibchen das richtige Alter?
  • Sind beide Ratten gesund?

Die Frage der Paarungseignung ist eine Frage der Genetik. Viele Zuchtformen tragen ein Gen in sich, das man Letalfaktor nennt. Dieser kann in reinerbiger Form zum schnellen Tod führen. Mischerbig wird er in der Zucht für bestimmte gewünschte Auswirkungen wie z. B. eine Pearl-Färbung genutzt. Kennt man sich damit nicht aus, kann das fatal für deine Tiere enden. Eine informative Seite für Farbrattenzucht und -genetik findest du hier: http://farbrattengenetik.de.tl/.

Weiterhin spielen Alter und Verhalten der Elterntiere eine wichtige Rolle. Ratten sind ab der 5. bis 6. Lebenswoche geschlechtsreif. Um jedoch unnötige Risiken zu vermeiden, sollte das Weibchen mindestens 12 Wochen und maximal 1 Jahr alt sein. Möchtest du sanfte Gemüter in deinem Wurf, sollte das Männchen etwa 6 Monate alt sein. Dann ist der dominante oder devote Charakter voll ausgebildet, der ebenfalls vererbt wird.

Die Gesundheit deiner Farbratten ist ebenfalls Voraussetzung. Das gilt nicht nur für akute und chronische, sondern auch für genetische Krankheiten. Bestenfalls kennst du die Abstammungslinie deiner Fellnasen. Außerdem sollten weder das Männchen noch das Weibchen zu dick oder zu dünn sein.

Die Paarung bei Ratten

Sind die beiden Auserwählten bereit zur Paarung, kannst du ihnen gemeinsamen Auslauf gewähren oder sie für einige Stündchen in einem extra Käfig einquartieren. Das Weibchen signalisiert dem Männchen ihre Paarungsbereitschaft durch Duftsignale und verschiedene Gesten wie Anstupsen, umherspringen und den Rücken durchstrecken, wenn das Männchen sich nähert. Böckchen lassen sich in der Regel nicht zweimal bitten und sind der Rattendame nur zu gerne gefällig.

Der Akt an sich ist wenig spektakulär und bereits nach wenigen Sekunden vorbei. Dafür kann er bis zu 500 Mal hintereinander durchgeführt werden. Die Chancen einer Schwangerschaft sind also nahezu garantiert. Ist die Zeit gekommen, kannst du die beiden wieder ihrem Rudel zuführen. Rattenweibchen sind ungefähr im Abstand von vier Tagen hitzig. Du kannst den beiden also ruhig eine zweite Runde gönnen oder abwarten, ob dein Mädchen schwanger ist.

Fazit

Rattenbabys in Angriff zu nehmen, ist theoretisch aufgrund der hohen Populationsfreudigkeit nicht schwer. Aus diesem Grund sollten auch unkastrierte Böckchen und Weibchen niemals zusammen in einem Rudel leben. Sind alle grundlegenden Fragen geklärt, kannst du deinen ersten Babyrattenwurf in Angriff nehmen.

Auf welche Voraussetzungen achtest Du bei der Ratten Verpaarung?

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Letzte Aktualisierung am 12.06.2017 um 12:51 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Über Alexis Gentzsch 21 Artikel
Seit Anfang 2015 als Webtexterin aktiv, habe ich schon einige Artikel im www veröffentlicht. Am liebsten beschäftige ich mich dennoch mit Tieren. Als ehemalige Rattenrudel-Mama kenne ich mich mit den intelligenten Nasen gut aus und teile gerne meine Erfahrungen. Aktuell eine Katzen-Mama, stehen auch hier einige Erfahrungswerte parat. Besucht gerne meinen Blog: http://lokis-geheimnisse.net .

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