Die Sinne der Farbratten – das solltest du wissen

Sehen-Riechen-Hören-Schmecken-Fühlen-Gleichgewicht

Farbratte schläft
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Sehen – Hören – Riechen – Schmecken – Fühlen – Gleichgewicht, das sind die sechs Sinne, mit denen sich alle Säugetiere orientieren können. Welche Sinnesorgane am wichtigsten sind und welche Funktion die Sinne für deine Farbratten haben, erklären wir dir hier.

Sehen – die Augen der Farbratte

Wie dir sicherlich schon aufgefallen ist, liegen die Augen der Ratten seitlich am Kopf. Dadurch haben sie einen Rundumblick der ungefähr 300 Grad umfasst. Aufgrund der langen Nase und der relativ breiten Stirn ist das räumliche Sehen eingeschränkt, weswegen Farbratten Distanzen und Höhen schwerer einschätzen können.

Die Netzhaut des Farbrattenauges ist vorwiegend mit Stäbchen besetzt, die vor allem das Sehen in der Dämmerung ermöglichen. Zu helles Licht gefährdet aus diesem Grund die Gesundheit der Augen. Die für das farbliche Sehen verantwortlichen Zäpfchen sind nur für Blau und Grün vorhanden, Rottöne können Ratten nicht wahrnehmen.

Riechen – die Nase der Farbratte

Die kleinen Nasenlöcher täuschen darüber hinweg, dass die Farbratte einen sehr ausgeprägten und äußerst differenzierten Geruchssinn hat – sehr viel besser, als der des Menschen. Pheromone spielen eine große Rolle in der Wahrnehmung ihrer Umwelt. So erkennen sie nicht nur markierte Laufwege und Kontaktinformationen von Artgenossen, sondern sie merken sich auch die Gerüche von Dingen und Lebensmitteln.

Hören – die Ohren der Farbratte

Dank der unabhängig voneinander beweglichen Ohren können Farbratten in verschiedene Richtungen lauschen und Gefahren schneller erkennen. Dabei hilft ihnen auch ihr sehr guter Gehörsinn, der Töne im Ultraschallbereich (bis zu 80 kHz) wahrnehmen kann. Farbratten verständigen sich untereinander vorrangig auf den Frequenzen, die für Menschen nicht mehr hörbar sind.

Schmecken – der Mund der Farbratte

Der Animationsfilm Ratatouille ist eine wunderbare Hommage an den feinen und sehr ausgeprägten Geschmackssinn von Ratten. Tatsächlich erkennen die sensiblen Geschmacksnerven der Zunge die einzelnen Komponenten in der Nahrung. Farbratten merken es sofort, wenn etwas anders ist. Daher kann eine Futterumstellung mitunter problematisch verlaufen.

Fühlen – die Pfoten und Tasthaare der Farbratte

Der Tastsinn ist bei Farbratten sowohl mit sozialem Verhalten verbunden als auch für die Orientierung in der Umwelt wichtig. Mit den kleinen Pfoten, die über vier bekrallte Zehen vorne und fünf bekrallte Zehen hinten verfügen, können sie außerdem hervorragend klettern und greifen.

Für den Tastsinn sind die sogenannten Vibrissen (Schnurrhaare) unerlässlich. Mit ihrer Hilfe können sich Farbratten auch in völliger Dunkelheit problemlos orientieren.

Gleichgewicht – das Gleichgewichtsorgan 

Das Gleichgewichtsorgan sitzt, wie bei allen Säugetieren, im Innenohr. Dank ihm sind sie fantastische Balancierkünstler. Aber auch der Schwanz spielt bei den artistischen Bewegungen eine wichtige Rolle. Er dient sowohl als Sicherungsanker als auch zum Ausbalancieren bei besonders schmalen Kanten oder auf Seilen.


Fazit

Die Sinne der Farbratte sind optimal an das Überleben angepasst. Die wichtigsten Organe sind dabei Ohren und Nase, ohne die eine Ratte kaum auskommen würde. Augen bzw. das Sehvermögen spielt eine eher untergeordnete Rolle. Blinde Farbratten können ein uneingeschränktes Leben führen.

CHECKLISTE: „WAS RATTEN BRAUCHEN“

  • Der richtige Käfigstandort
  • Die Eigenschaften deines Farbrattenkäfigs
  • Diese Einrichtungsgegenstände solltest Du haben
  • Das gehört auf deine Futterliste

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Über Alexis Gentzsch 26 Artikel

Seit Anfang 2015 als Webtexterin aktiv, habe ich schon einige Artikel im www veröffentlicht. Am liebsten beschäftige ich mich dennoch mit Tieren. Als ehemalige Rattenrudel-Mama kenne ich mich mit den intelligenten Nasen gut aus und teile gerne meine Erfahrungen. Aktuell eine Katzen-Mama, stehen auch hier einige Erfahrungswerte parat. Besucht gerne meinen Blog: http://lokis-geheimnisse.net .

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